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Abb. Die Kristallkugel

Philipp Richter


DIE KRISTALLKUGEL


Gestaltung des Märchens (Gimm) mit Musik zur Leier (Planetentöne und -Skalen)
EAN: 978-3-931370-12-1 ISBN: 3-931370-12-7 8 S. 205x280 mm 5.10 € Anzahl erhöhen
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Stichworte:
Märchen, Gebr. Grimm, Märchenspiel, Musik, Annie von Lange, Planetenskalen, Puppenspiel, Vorlesen, Eurythmie


Vorwort von Philipp Richter:

Die vorliegende Musik für eine Leier zu dem Märchen »Die Kristallkugel« ist in der Tradition der Märchenmusiken von Maria Schüppel geschrieben.

Die Musiken sind an die Stellen im Märchen gesetzt, an denen sich Wandlungsprozesse vollziehen und versuchen, diese Wandlung auch in sich zu zeigen, indem sie das vergangene Geschehen noch einmal anklingen lassen, das Zukünftige vorausnehmen und darin eine Mitte bilden. Der Hörer oder Zuschauer des Märchens hat somit an diesen wesentlichen Punkten die Möglichkeit der Besinnung und Vertiefung.

Eine Sonderrolle spielen das Vorspiel und die Schlußmusik. Das Vorspiel ist eine reine Vorausschau und beleuchtet den Konflikt zwischen Zauberin und Söhnen. Die Schlußmusik schildert als reiner Nachklang die Begegnung mit dem alten Zauberer, läßt in der Melodiebildung das gesamte Geschehen nachklingen und bildet zugleich den festlichen Höhepunkt der Hochzeit.

Bei der Komposition habe ich die Planetentöne und -skalen von Annie von Lange zugrundegelegt. Jeder der sieben Figuren habe ich einen Planeten zugehörig empfunden und die Töne an entscheidenden Stellen dementsprechend gesetzt. Da ich die Musiken für eine Darstellung des Märchens mit Stellpuppen geschrieben habe, sind sie sehr kurz, um den Handlungsstrom nicht zu unterbrechen, zum Teil auch fast plakativ, um eine Bewegung der Puppen zu begleiten. Das macht die Musiken auch für eine eurythmische Aufführung geeignet bei fehlender Länge können sie gerne zwei- oder mehrmals gespielt werden. Aber auch für das reine Vorlesen kann die Musik anregend und bereichernd wirken.