Alfred Baur
HILFE!HILFE!EIN LöWE!
Spielstücke Bd. 2. «...möchten die Kinder zum schönen Sprechen anregen» (A. Baur)
| EAN: 978-3-931370-23-7
| ISBN: 3-931370-23-2
| 54 S.
| 205x280 mm
| 9.20 €
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Stichworte:
Klassenspiel, Improvisation, Musik, Erziehung, Pädagogik, Spiel, Schule, Kinder, Sprache, Spracherziehung, Sprachpflege, Sprachgestaltung, Sprachtherapie, Theater, Waldorferziehung, Waldorfpädagogik,
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Aus dem Erfahrungsbericht einer Klassenlehrerin über die »Baur-Spiele:«
Alfred Baur, der als erfahrener Sprachheilkundiger jahrzehntelang eine logopädische Praxis in Zusammenarbeit mit der Kinderpsychiatrie in Linz betreut hat, schuf die vorliegenden Spiele in seiner damaligen Arbeit mit sprachgestörten Kindern.
Für die Kinder der heutigen Zeit, denen die nötige «Bewegungsgeschicklichkeit», aber auch die »Beweglichkeit« in der Sprache abhanden gekommen ist, können die »Baur-Spiele« eine Möglichkeit sein - wiederholend sprechend, fließend sprechend und äußerst bewegt - mit Leib und Seele tätig zu sein. Um die Sprachmühen und Sprachschwierigkeiten der Kinder zu überwinden, hat Alfred Baur »Sprachspiele« geschaffen, die glücklicherweise nicht trainierend, übend und lernend angewendet werden müssen, sondern freudig von den Kindern ergriffen werden.
In der Arbeit an den - scheinbar so anspruchslosen - Texten der Spiele von Alfred Baur erlebte ich im eigenen Erüben, wie sich ein wunderbarer Sprachschatz auftat und im Tun mit meinen Kleinen, welche Begeisterung und Freude sie am Sprechen und Darstellen der kleinen Spiele hatten, sogar im wiederholenden Tun.
Die Kinder verbanden sich intensiv mit den Spielen und begannen, sie phantasievoll zu gestalten , d.h. zum Beispiel beim Spiel »Vom Hirten mit den tausendundsieben Schafen« mußte der Hirte unbedingt einen Hirtenhut und einen Stock aus dem Wald bekommen und nach einiger Zeit wollte ein Schüler dann der Hirtenhund des Schäfers sein.
So wurden die »Baur-Spiele« fester Bestandteil unseres »rhythmischen Teils« im Hauptunterricht. Die von den Kindern gewählten Rollen wechselten bei jeder Darstellung des Spiels und es war nicht nur bei den Spielern, sondern auch an den gespannten Gesichtern der Zuschauer und Zuhörer zu erleben, wie stark die ganze Klasse innerlich an den Spielen beteiligt war.
Aus unserer Arbeit entstand dann bald der Wunsch der Kinder, die »Spielchen« vorzuzeigen. Bald ergaben sich Gelegenheiten:
Auf unserer Monatsfeier, vor anderen Klassen und zum Märchenfasching in der 1.Klasse verwandelte sich unser Klassenzimmer in eine Bühne für unsere Spiele. So entschieden sich die Kinder recht schnell, in welche Figur sie sich zum Fasching verwandeln wollten.
Alfred Baur hat von den Kindern und für die Kinder die »Spielchen« erlauscht und seine Art von Humor einfließen lassen, der die Kinder erreicht und schnell auch die Herzen des Publikums - ältere Schüler und Erwachsene - erobert.