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Abb. Die Zwölf Brüder

Christian Maurer, Jürgen Havix (Musik)


DIE ZWöLF BRüDER


Märchenspiel (Gebr. Grimm) Schicksalsergebenheit im Kraftfeld des Bösen und Vertrauen in das Gute.
EAN: 978-3-931370-34-3 ISBN: 3-931370-34-8 24 S. 28,6x20,6 mm 6.10 € Anzahl erhöhen
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Stichworte:
Klassenspiel, 3.Klasse, Erziehung, Sprache, Sprachgestaltung, Sprachtherapie, Sprachpflege, Paedagogik, Schicksalsergebenheit, Bewährung


»Ich habe geschwiegen sieben Jahr
Meine Brüder zu erlösen.
Nun machen meine Brüder es wahr:
Sie erlösen mich vom Bösen.«

Vorwort von Christian Maurer:

Die Wechselwirkung in der Entwicklung des Seelenkindes mit zwölffach Gestalt gewordenen Seelenkräften, die sich in ihrer Entwicklung für sie opfern müssen, ist das Grundmotiv der rätselhaften Märchen von den »Zwölf Brüdern«.

Damit sich ihre Schwester im Schloß entfalten kann, sind die zwölf Brüder ausgegrenzt, verbannt in den Wald; und - losgelöst von Vater und Mutter - macht nun sie sich auf und findet ihre Brüder im »verwünschten Häuschen«. Aber aus diesem Finden wird ein neues Sich-lösen-müssen zu ihrer aller Schicksal: Erst durch die ernste Prüfung - »Denn du mußt sieben Jahre stumm sein, darfst nicht sprechen und nicht lachen« - kann, aller Anfeindung zum Trotz und von selbstloser Liebe getragen, dem Seelenkind sein Erlösungswerk gelingen.

»Die rote Fahne seh ich wehn, ach Brüder, die bringt uns kein Glück!« Dieser Satz, den ich als Erstkläßler in einem Spiel für die Kleinen, in der Rolle des Benjamin sagen durfte, klingt mir noch heute nach; aber lange dauerte es, bis ich auf das Märchen stieß, aus dem damals wie heute das Spiel hervorging. Nun ist ein Spiel für die Kinder um das 9. Lebensjahr daraus geworden; denn vordergründig geht es darin um das Sich-lösen aus dem behüteten Elternhaus, um Tatendrang und Bewährung - im Grund jedoch um Schicksalsergebenheit im Kraftfeld des Bösen und um Vertrauen in das Gute.