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Ist es nicht die Seelenstimmung der Neunjährigen, zum ersten Mal über sich selbst lachen zu können? Was als Ernst der Menschenwerdung im Kleide eines Schwanks ja, eines Schelmenstücks doch aus dem Märchenbild spricht, kann nun mit kindlichem Ernst, schelmisch und spritzig gespielt werden. Auf der einen Seite begeben sich die Kinder schon wach von Tauschhandel zu Tauschhandel, zugleich aber schlüpfen sie auch noch träumerisch in die Rollen der Tiere hinein.
Viele Erwachsene würden dieses Märchen als ein sehr diesseitiges einordnen, worin es um Tausch und Handel geht. Aber je geringer der Wert des Ertauschten wird, desto freier und glücklicher fühlt sich Hans. Mit einem Klumpen Gold belastet zieht er los, und zu guter Letzt springt er, nachdem er die zwei Steine unversehens in den Brunnen gestoßen hat, frohen Herzens heim zu seiner Mutter.
Darin beruht das Erheiternde des Märchens, in diesem Widerspruch sein Geheimnis. Lassen wir Hansens Gefühlsteilnahme in uns nachklingen von Tausch zu Tausch, und wir entdecken die erstaunliche Wandlung: Im selben Grad wie die stofflichen Werte fallen, wertet Hans sie seelisch auf. »Aus Hansens Herz strahlt am Ende die goldene Sonne. Das Gold ist von der Schulter draußen in sein Herz übergegangen.«